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Sinkende Geburtenraten und die kontinuierlich steigende Lebens-erwartung führen dazu, dass das Durchschnittsalter in den Betrieben stark ansteigen wird. Erstmals gibt es unter den Erwerbspersonen 2005 mehr über 50-Jährige als unter 30-Jährige. Der Rückgang des „Nachwuchses“ wird sich in Kürze vehement bemerkbar machen. So ist zwischen 1993 und 1998 trotz massiven Personalabbaus bei den älteren Beschäftigten – Stichwort: Frühverrentung – der Anteil der über 55-jährigen Erwerbstätigen um 22% gestiegen.
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Dies bedeutet, dass die Firmen heute in ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen investieren müssen, um diese gesund zu erhalten und weiter zu qualifizieren.
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Nur so kann erreicht werden, dass auch die älter gewordene Belegschaft in einigen Jahren noch voll leistungsfähig und produktiv ist. Bisher haben die wenigsten Betriebe eine Berechnung desAltersdurchschnitts ihrer Belegschaft durchgeführt und sich Gedanken darüber gemacht, wie die Struktur in 5 oder 10 Jahren aussehen wird. Diese Überlegungen sind aber unbedingt notwendig, um auch mittel- und langfristig am Markt bestehen zu können. Mit diesem Thema habe ich mich seit mehreren Jahren befasst.
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